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Neuigkeiten von Maya Pedal

Neuigkeiten von Maya Pedal

Tilman ist Vereinsmitglied von Technik und Solidarität und seit Juli 2013 als Freiwilligenhelfer bei „Maya Pedal“ in Guatemala. Die Hilfsorganisation Maya Pedal baut seit 2001 fahrradbetriebene Maschinen, sogenannte „Bicimáquinas“. Fahrradmaschinen erleichtern den Menschen unabhängig von fossilen Brennstofen und Elektrizität, an verschiedenen Orten, sei es zu Hause, in der Landwirtschaft, auf der Straße oder im Kleingewerbe, das Leben.

Derzeit erlebt die Organisation große Turbulenzen, da der bisherige Werkstattleiter und Kopf der Organisation, Maya Pedal im September 2012 verlassen hat:

Anfang Oktober gab es einige Uneinigkeiten bei der monatlichen Versammlung der Kooperative Maya Pedal, woraufhin meine Gastfamilie aus der Organisation austrat. Bereits vier Tage später ist die Werkstatt samt Maschinen, Büro und Küche umgezogen.

Da mir der neue Direktor von Maya Pedal etwas suspekt erschien, entschied ich mich meinen Freiwilligenauftenhalt bei Maya Pedal zu beenden. Ich verbrachte die darauf folgenden Wochen bei der Familie von Cesar und Isabel und half ihnen bei der Maisernte und beim Sammeln von Früchten für die Herstellung von Süssigkeiten.

Bei meinen letzten Besuchen des neuen Standorts von Maya Pedal sahen die Neuerungen bei Maya Pedal zu meiner Überraschung ganz gut aus: die Werkstatt ist besser aufgeräumt und durch den Verkauf von nicht mehr benutzbaren Fahrradteilen sowie einiger mehrfach vorhandener Werkzeuge konnte etwas Gewinn gemacht werden. Nach wie vor fehlen Maya Pedal erfahrene Leute die dauerhaft in Büro und Werkstatt arbeiten. Auf der anderen Seite profitiert die Organisation von ihrem Ruf. Ständig kommen motivierte Volunteers aus aller Welt und bleiben und arbeiten zumindest für einige Wochen mit. Es bleibt zu hoffen das sich wieder eine Arbeitsroutine findet und sich die Auftragslage (und die Fähigkeit die Auftrage zeitnah zu bearbeiten) bessert.

Für mich ging es indessen nach einer mehrwöchigen Pause am Lago Atitlan weiter Richtung El Salvador, um dort bei der lokalen Friends of the Earth Gruppe, CESTA, zu arbeiten.

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